[Rezensionsexemplar] Celestial City: Akademie der Engel: Jahr 1 – Leia Stone

[Rezensionsexemplar] Celestial City: Akademie der Engel: Jahr 1 – Leia Stone

„Celestial City“ lief bei mir irgendwie die ganze Zeit unter dem Radar. Als ich es aber gefunden habe, wolle ich es unbedingt lesen. Ich mag Engels-Geschichten echt gerne, sodass ich mich hierauf echt gefreut habe. Eine taffe Protagonistin, in einer spannenden Welt habe ich mir vorgestellt. Als der One Verlag dann diese coole Idee mit der Fallen Academy und den Trained Academy ausgerichtet hat, war ich komplett begeistert. Durch die Zuordnung mittels der Federn gehöre ich zur Trained Academy, da ich schwarze Federn in meinem Umschlag hatte. Was das genau bedeutet, erfahrt ihr auch innerhalb dieser Rezension.

  • Anzahl der Seiten: 368
  • Verlag: One Verlag
  • Preis: 17,00€
  • ISBN: 978-3-8466-0111-2
  • Link zum Buch*

Eine Welt zwischen Engeln und Dämonen Als pechschwarze Flügel aus Brielles Rücken wachsen, ist klar, dass etwas völlig falsch läuft. Kann es sein, dass in ihr ein Dämon schlummert? Dennoch wird sie an der Fallen Academy der Engel aufgenommen. Mit ihren schwarzen Flügeln ist sie dort allerdings eine Außenseiterin. Da hilft es auch nicht, dass der attraktive Lincoln Grey ihr das Leben noch schwerer macht. Dann wird ihre Zugehörigkeit an der Academy von höchster Stelle angezweifelt, und damit ist das Chaos für Brielle perfekt …

Das Cover des Buches ist sehr schön gestaltet. Man sieht Brie mit ihren schwarzen Schwingen darauf abgebildet. Ich finde man sieht schon hier, was für eine taffe Protagonistin sie sein wird. Das ht mir wirklich gut gefallen.

Denn Brielle ist ein wirklich starke und taffe Protagonistin. Sie ist auf der Seite der Dämonen gelandet, als sie und ihre Mutter versuchten, ihren Vater zu retten. Nun muss sie damit leben, dass sie sich an die Dämonen verkauft hat. Als es zu ihrer Erweckung kommt, überrascht es jedoch jeden, als ihr schwarze Schwingen aus dem Rücken schießen. Das gab es vorher nämlich noch nie. Eigentlich ist sie damit Teil der Trained Academy, doch alles kommt anders.

Natürlich wird hier wieder ein Klischee bedient, bei dem die Protagonistin das specialste Snowflake von allen sein muss, denn genau das ist Brie. Sie ist ungewöhnlich durch ihre Schwingenfarbe und den Kräften, die sie besitzt. Trotzdem befindet sie sich immernoch in der Hand von den Dämonen, an die sie sich gebunden hat. Durch ein Abkommen mit den Erzengeln ist es ihr ermöglicht, an der Fallen Academy zu trainieren und ihre Kräfte kontrollieren zu lernen. Dort befinden sich alle engelsberührten Kinder, die in die Engelsarmee eintreten werden und sich dem Kampf gegen das Böse stellen.

Dort lernt sie dann vier weitere Celestials kennen, bei der ihr Lincoln, einer der Anführer der Engelsarmee, besonders ins Auge sticht. Zwischen den beiden spürt man von Anfang an eine gewisse Spannung, die die Seiten zum Funken sprühen bringen.

Mein großes Problem war hier, dass ich die Reaktionen und Ereignisse manchmal etwas unlogisch fand. Unabhängig davon, dass das Buch und die Dialoge schon ziemlich plump und oberflächlich sind, fand ich die zwischenmenschlichen Beziehungen teilweise richtig strange. Zum Beispiel war ja das Ende mal mega komisch. Oder auch der Moment, als Lincoln ihr plötzlich von seinem traurigen Schicksalsschlag erzählt. Einfach aus heiterem Himmel. All diese Momente haben irgendwie an den Stellen nicht so wirklich gepasst und waren komisch in die Situation integriert, sodass es für mich nicht rund gewirkt hat.

Ansonsten fand ich die Idee mit den Engeln und Dämonen, die sich einen Krieg liefern, recht spannend. Auch die Aufteilung von Los Angeles in zwei Teile, die getrennt sind, war echt interessant. Demon City wurde da sehr gut rübergebracht.

Auch die Charaktere wie Chloe oder Luke mochte ich gerne. Ich fand es bisschen schade, dass Brie den Obdachlosen vor ihrer Wohung so schnell vergessen hat, das hat sie mir nämlich eigentlich sehr sympathisch gemacht. Vielleicht taucht er ja mal wieder auf?

Ein solider Start in eine neue Reihe. Ein bisschen schade ist es, dass die Protagonistin sehr plump und unwirrsch erscheint. Unnötig ist es, dass der Klappentext so sehr spoilert, da hätte man durchaus das mit Luzifer weglassen können. Das Ende war mir etwas zu knapp und auch überstürzt. Trotzdem hat mir die Idee und die Mehrzahl der Charaktere gut gefallen. Ich bin gespannt auf das nächste Buch!

Eure Michelle

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Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.