[Rezensionsexemplar] All Saint High: Die Prinzessin – L.J. Shen

[Rezensionsexemplar] All Saint High: Die Prinzessin – L.J. Shen

Ich war auf dieses Buch sehr gespannt, da ich fand, dass es mal nach etwas neuem im „New Adult“-Bereich klang. Leider hat mich dieses Buch mega enttäuscht! Schlecht geschrieben und hoch-toxisch! Finger weg.

  • Anzahl der Seiten: 341
  • Verlag: LYX
  • Preis: Broschur 12,90€
  • ISBN: 978-3-7363-1123-7
  • Link zum Buch*

Bereits mit unserem ersten Kuss waren wir dem Untergang geweiht …
Daria Followhill ist reich, wunderschön und das beliebteste Mädchen der All Saints High. Sie müsste sich wie eine Prinzessin fühlen. Doch ihr Leben ist alles andere als perfekt. Seit sie vor vier Jahren aus Eifersucht die Zukunft der gleichaltrigen Silvia Scully zerstört hat, plagen sie schlimme Schuldgefühle. Als sie nun erfährt, dass Silvias Zwillingsbruder Penn nach dem Tod seiner Mutter kein Zuhause mehr hat, sorgt sie kurzerhand dafür, dass ihre Eltern Penn bei sich aufnehmen. Und obwohl er keinen Zweifel daran lässt, dass er Daria hasst, ist sie machtlos gegen das heftige Kribbeln zwischen ihnen. Dabei weiß sie, dass seine Liebe sie zerstören könnte … Mitreißend, düster und nichts für schwache Nerven!

Das Cover ist leider sehr nichtssagend, wenn auch wirklich hübsch. Ich mag das Farbspiel sehr und die Pastelltöne gefallen mir sowieso, aber etwas wirklich besonderes oder erinnerungswürdiges ist es nicht.

Ach, ich habe diese Rezension ewig vor mir hergeschoben, weil ich das Buch wirklich sehr schlimm fand. Die Charaktere sind alle widerlich, anstrengende und hochgradig toxisch. Der Umgang zwischen den Protagonisten ist auch mehr als fragwürdig. Ich weiß gar nicht, was ich positives zu dem Buch sagen soll.

Achtung eventuell Spoiler!

Grundsätzlich war der Anfang ganz interessant. Daria ist sehr eifersüchtig auf eine ihrer Ballettkolleginnen, die von ihrer Mutter sehr bevorzugt wird, denkt Daria. Daraufhin ruiniert sie deren Karriere. Jahre später wird der Bruder des Mädchen obdachlos und Darias Familie nimmt ihn auf. Daraufhin kommen sich die beiden näher.

Daria verhält sich wie das Obermiststück, hat scheinbar keine echten Freunde und erklärt alle ihre irrationalen, krankhaften Verhaltensweisen mit einem „Hulk“ in ihr, der dann zum Vorschein kommt. Außerdem hat sie eine mehr als krankhafte Beziehung zu ihrem Direktor.

Auch ihre Eltern lassen ihr alles durchgehen. Wie eine Prinzessin eben. Insgesamt ist dieses Buch von komischen, toxischen Verhaltensweisen geprägt, die sich vor allem auch in gewalttätigen Szenen äußern. Dazu gibt es aber auch eine Tiggerwarnung am Anfang des Buches.

Das Buch hatte für mich kaum wirklichen Inhalt, außer Eifersucht, krankhaftes Verhalten und sexuelle Handlungen. Ich fand den Schreibstil mehr als nur schwach und sehr plump. Die Emotionen habe ich nicht gespürt. Viel mehr war ich, umso mehr die Handlung fortschritt, immer mehr von dem Buch abgeneigt.

Das Buch hat mich absolut enttäuscht. Nicht besonders spannend, die Beziehungen sind schon eher krankhaft und toxisch! Die Kommunikation zwischen den Protagonisten ist auch nicht ganz normal, wenn übehaupt vorhanden. Insgesamt hat mir das Buch nicht gefallen und ich bin froh, kein Geld dafür ausgegeben zu haben.

Eure Michelle

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Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.