[Werbung/Rezensionsexemplar] We Will Fall: Eine Liebesgeschichte – Shannon Dunlap

[Werbung/Rezensionsexemplar] We Will Fall: Eine Liebesgeschichte – Shannon Dunlap

Ach Leute, ich weiß gar nicht, was ich so richtig schreiben soll. Ich habe das Manusript dieses Buches vom Verlag zugeschicht bekommen und mich mega darauf gefreut, da ich mal wieder so richtig Lust auf eine Liebesgeschichte hatte. Dieses Buch trägt ja schon den Beititel „Eine Liebesgeschichte“. Trotzdem war ich nicht darauf vorbereitet, was mich hier erwartet.

Hardcover:  386 Seiten
ÜbersetzerIn: Henriette Zeltner
Verlag: FISCHER Sauerländer
Sprache: Deutsch
Preis : 17,00€
ISBN: 978-3-7373-5601-5

Klappentext

Als Izzy und Tristan sich das erste Mal begegnen, ist wahrscheinlich allen außer ihnen selbst klar, dass ihre Geschichte nicht gut ausgehen kann. Zu verschieden sind sie: die weiße Professorentochter und der Schwarze aus dem Ghetto. Niemand ahnt, dass die beiden sich heimlich treffen, schon gar nicht Marcus, Tristans Cousin. Marcus ist in undurchsichtige Geschäfte verstrickt – und Tristan schuldet ihm alles.
Als Marcus sich ausgerechnet Izzy herauspickt, um mit ihr seinen größten Feind zu provozieren, wird es gefährlich. Und so nimmt die Tragödie ihren Lauf.

Meine Meinung

Das Buch wurde mit Rainbow Rowells »Eleanor & Park« verglichen, ein Buch, welches ich so sehr geliebt habe! Auch mit Angie Thomas wurde ein Vergleich gezogen, jedoch kannte ich diese Autorin nicht und wusste daher auch nicht, welche Art von Büchern sie schreibt. Im Nachhinein hätte das schon ein Tipp sein können, in welche Richtung sich das Buch entwickelt.

Ich muss ehrlich sagen, ich habe mich von dem Vergleich zu Eleanor & Park, sowie der Beschreibung des Buches als Liebesgeschichte leiten lassen. Htte ich den Klappentext gründlicher durchgelesen, wäre ich wahrscehinlich nicht so undvorbereitet auf die Tragödie zugesteuert, wie ich es am Ende bin, aber das war auch ok.

Aber erstmal zum Anfang zurück. Izzy hat absolut keine Lust, in das Ghetto zu ziehen, dass ihre Eltern als neue Heimat für siche ausgesucht haben. Nur ihr Zwillingsbruder nimmt dies seinen Eltern noch übler. Ihre Eltern sind eher ein bisschen Alternativ und entspannter, sodass sie in der neuen Gegend erstmal keine großen Probleme sehen. Dass sie eine der wenigen „weißen“ Familien in einem überwiegend ärmeren Klientel sind, beunruhigt sie nicht.

Tristan ist es gewohnt, alles zu tun, was Marcus ihm sagt. So kommt es, dass er für marcus Schach spielt und damit Geld für ihn verdient. Er hat schnell begriffen, dass man Marcus nicht unbedingt widerspricht und sich schon gar nicht in seine Geschäfte einmischt, die wahrscheinlich nicht alle legal sind. Hält man sich an die Regeln und lässt Marcus sein Ding machen, dann ist alles gut.

Als sich Izzy und Tristan dann treffen, ist es fast wie Liebe auf dem ersten Blick. Es passt einfach. Doof nur, dass sich Marcus eingebildet hat, Izzy auszunutzen, um seinem „größten Feind“ eins auszuwischen. Kann ihre Liebe dies überstehen?

Oh manno man, ich sag es euch, haltet Taschentücher bereit! Wenn ihr den Klappentext gelesen habt, wisst ihr, dass die ganze Geschichte in einer Tragödie enden wird. Ich habe das irgendwie überlesen und das Ende hat mich als Häufchen Elend zurück gelassen. Ich habe dieses Buch innerhalb eines Tages gelesen, einfach weil ich nicht aufhören konnte, zu lesen. Der Schreibstil ist sehr einfühlsam und authentisch geschrieben. Man bekommt auch den Slang der Jugend gut vermittelt und es passt einfach alles. Die ganze Zeit über wird schon eine leicht gefährliche Atmosphäre aufgebaut. Ich konnte dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen, da ich gespürt habe, dass da irgendwas großes noch passieren muss. Es ist, als würde man unangeschnallt in einem Auto sitzen und auf eine unsichtbare Betonwand zurasen. Man weiß, dass was schlimmes passiert, kann es aber nicht richtig fassen und rast direkt darauf zu.

Ich will gar nicht so viel verraten, weil ich sonst spoilern würde und zu viel vorne weg nehmen würde, aber ich habe das Ende nicht kommen sehen. Absolut nicht. Zwar dachte ich, dass es eventuell wieder auf die „Black life matters“-Thematik hinausläuft, da Tristan und seine Freunde direkt und explizit, als Schwarze eingeführt werden, aber trotzdem. Ich war darauf einfach nicht vorbereitet! :/

Mich hat das Ende also wie ein Vorschlaghammer getroffen, da ich Izzy und Tristan alles Glück der Welt gewünscht habe. Man konnte der Entwicklung der Gefühle zwischen den beiden so schön nachverfolgen und ich habe mich so in sie hineingefühlt, dass ich mich für sie einfach nur freuen wollte. Und dann das.

Die Handlung wird in relativen kurzen Kapiteln aus verschiedenen Sichten, vorrangig aber Izzys und Tristans Sicht, beschrieben. Man bekommt also beide Seiten mit und kann sich gut in die Protagonisten hineinversetzen und mitleiden.Und man wird am Ende leiden. Und das nicht gerade wenig!

Das Ende ist dann auch der einzige Kritikpunkt meinerseits. Ich finde Izzys Ende etwas übertrieben, aber gleichzeitig auch relativ passend und doch unerwartet. Es war für mich nicht richtig rund. Was ich genau meine, müsst ihr natürlich selber rausfinden.

Mein Fazit

Das Buch, über die älteste Sache der Welt, der Liebe, wird euch wie ein Vorschlaghammer treffen und als Häufchen Elend mit einem unnormal hohen Verbrauch an Taschentüchern zurücklassen. Ich habe gelacht, geweint und mich in der Beziehung von Tristan und Izzy verloren. Ein Buch, das eine wichtige Thematik beinhaltet und vielleicht auch die Schwirigkeiten zweier Kulturen zeigt, die doch irgendwie vermischt sind. Für mich eine Liebesgeschichte, die mich mehr berührt halt, als die Titanic oder Romeo & Julia es je geschafft haben.

Eure Michelle

PS: Ich bedanke mich beim FISCHER Sauerländer Verlag für das Rezensionsexemplar.
Das Rezensionsexemplar hat meine Bewertung jedoch in keinem Punkt beeinflusst.

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Werbung, da Markennennung und es ein kostenloses Rezensionsexemplar ist.
Bilder bzw. die Cover und Klappentext werden von FISCHER Sauerländer bereitgestellt.