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[Rezensionsexemplar] Deceptive City 2: Verraten – Stefanie Scheurich

9. Juli 2019

Nach »Deceptive City: Aussortiert« und dem Prequel »Sanni« geht es endlich mit der Dystopie um Thya und Mitchel weiter.

Deceptive City: Verraten – Stefanie Scheurich

Taschenbuch: 440 Seiten
Verlag: Sternensand Verlag
VT: 12. Juli 2019
Sprache: Deutsch
Preis: 4,99 € (ebook)/14,90 € (Taschenbuch)


Klappentext

Mitchells und Thyas Leben wird nie wieder dasselbe sein.

Während Mitchell mit den Konsequenzen seiner Entscheidungen zu kämpfen hat, sieht sich Thya mit der harten Realität außerhalb der Stadt konfrontiert. Sie muss feststellen, dass sie bisher in einer Traumblase gelebt hat, die nun geplatzt ist. Und auch Mitchell weiß nicht mehr, wem er eigentlich vertrauen kann. Gerade als er droht, all seine Hoffnung zu verlieren, taucht ausgerechnet der eine Mensch auf, der nicht mehr am Leben sein sollte, und bringt eine grausame Wahrheit ans Licht.


Meine Meinung

Dystopien und ich sind schon seit einer kleinen Ewigkeit die besten Freunde. Es ist unglaublich, was für Visionen die Autoren von uns und unserer Zukunft entwickeln. Und irgendwie auch erschreckend. Stefanie Scheurichs Version von unserer Welt finde ich zusätzlich noch ziemilich realistisch, was der Story einen besonderen Flair gibt.

Ihr Schreibstil ist superangenehm. Er lässt sich zügig lesen und fühlt sich gut an. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt und Stefanie schafft es immer, jedem Charakter seinen eigenen Ton zu geben.

Nach »Sanni« habe ich mir gewünscht, dass sie und Theo eine größere Rolle in dem zweiten Band von »Deceptive City« spielen dürfen und was soll ich sagen? Sie dürfen. Was mir sehr gut gefällt, denn es wird so doch nur noch realistischer. Geschichten, in denen eine einzelne Person es schafft, die Welt zu retten, hinterlassen bei mir doch immer einen kleinen Beigeschmack. Mit ein paar Sidekicks dagegen wird das ganze Spiel doch deutlich leichter und realisierbarer. Dazu kommt, dass die Charaktere alle ihre Eigenheiten haben und doch miteinander harmonieren und sich ergänzen.

Die Geschichte selbst startet sehr schnell – direkt im Anschluss zu Band 1. Für mich persönlich war das nach dem Abstand zu Band 1 doch eine kleine Herausforderung, weshalb ich hier eindeutig empfehle, noch mal kurz in das Ende von »Deceptive City: Aussortiert« reinzuschnuppern, wer er nicht mehr ganz im Kopf hat. Aber davon abgesehen entwickelt sich die Geschichte schnell, aber man kommt gut mit. Im Gegenteil, man will immer mehr wissen. Besonders ab diesem besonderen Punkt, an dem eine Person auftaucht, mit der man vielleicht irgendwie gerechnet hat, aber auf die man einfach wirklich gespannt ist. Es werden Fragen beantwortet, neue Fragen aufgeworfen und Thya und Mitch versuchen, die Antworten darauf zu finden.

»Deceptice City: Verraten« ist eine fantastische Fortsetzung des ersten Bands und kann auf jeden Fall mit seinen Vorgängern mithalten. Die trügerische Stadt schafft eine Vision von unserer Welt, die in Hinblick auf die moderne Technik und unseren Forscherdrang alles andere als abwegig ist, und lässt mich über jede Seite fliegen, für Thya, Mitch, Sanni und Theo hoffen und bangen. Ich freue mich schon sehr auf den dritten und damit abschließenden Band.



Gewinnspiel

Wie zu jeder Release-Party-Rezension könnt ihr auch dieses mal etwas gewinnen!

1. Preis: »Deceptive City«-Buch-Paket (Band 1 & 2 als Taschenbuch)
2.-4. Preis: Goodie Paket

So geht’s:
Beantworte bis einschließlich 12.07.2019 die Tagesfrage als Kommentar auf dem Blog oder in der Facebook-Veranstaltung und sammele so je teilnehmenden Blog ein Los.

Mit der Teilnahme erklärst du dich mit den verlinkten Bedingungen einverstanden.

Tagesfrage: »No risk, no fun? Wie weit würdest du gehen, um Unrecht zu bekämpfen? Würdest du dein Leben für eine fremde Person riskieren?«


Viel Glück!

Eure Caro


Ich bedanke mich beim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung
* Der Link führt euch auf die Seite des Verlags, damit ihr das Buch kaufen könnt!
Werbung, da Markennennung
Bilder und Klappentext wurden vom Verlag bereitgestellt.

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  1. Hallo und guten Tag,

    ist immer schwierig das alles so ohne besonderen Grund und Notwendigkeiten entscheiden zu müssen oder wollen.

    Ich denke, jeder ist rettenswert und man sollte da nicht nur an sein, eigenes oder an das der Familie Leben denken. Jedem sollte in einer Notsituation man seine Hilfe anbieten so würde ich es zumindest mal versuchen…

    LG..Karin…

  2. Ich würde eher für meine Lieben kämpfen. Wenn ich dabei fremde Personen retten kann.. Sehr gut.
    Manchmal heißt es aber auch “ Alle für einen“ dann würde ich nicht nur mich sondern auch andere retten.

  3. Huhu danke für deinen Beitrag.
    Ich weiß nicht, ob ich mein Leben für eine fremde Person riskieren würde. Ich würde ja auch meine Familie dadurch in Gefahr bringen, für die ich Verantwortung habe. Ich denke aber ein Kind würde ich auf jeden Fall versuchen zu retten.

  4. Hallo!
    Wenn ich keine Kinder hätte und die mir fremde Person steht für die selben Werte und Vorstellungen und diese wird auch noch ungerecht behandelt oder der Hintergrund weisst Ungerechtigkeit auf, dann würde ich schon etwas versuchen zu Unternehmen, aber wie weit ich genau gehen würde schwer zu sagen…. aber ich habe ja Kinder, also würde ich wohl eher sie Füsse still halten vielleicht nur ein wenig im Hintergrund mit wirken lieben Gruss

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