Dystopisch | Kracher | Überraschend anders

[Werbung] Dry. Neal Shusterman & Jarrod Shusterman

10. Juni 2019
Dry. Neal Shusterman & Jrrod Shusterman**

Auf dieses Buch bin ich gestoßen als ich nach dem dritten Band der Scythe Trilogie gesucht habe. Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich völlig hin und weg. Eine Dystopie in der das Wasser langsam „leer“ wird, habe ich noch nie gelesen und im Rahmen des Klimawandels fand ich das Thema sehr beunruhigend und damit auch super spannend! Wie würde man selber reagieren, wenn das Wasser sich zum Ende neigen würde?

Klappbroschür: 368 Seiten
Verlag: Sauerländer
Sprache: Deutsch
Preis Print: 15€
ISBN: 978-3737356381

Klappentext

Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr.
Niemand glaubte, dass es so weit kommen würde. Doch als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht, passiert nichts. Es kommt nicht ein Tropfen. Auch nicht bei den Nachbarn. In den Nachrichten heißt es nur, die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Aber als das Problem nicht nur mehrere Stunden, sondern Tage bestehen bleibt, geduldet sich niemand mehr. Die Supermärkte und Tankstellen sind auf der Jagd nach Wasser längst leer gekauft, selbst die letzten Eisvorräte sind aufgebraucht. Jetzt geht es ums Überleben.

Meine Meinung

Der Untertitel alleine hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Auf der Rückseite steht neben dem Klappentext, dass es damit anfing, dass man den Pool nicht mehr füllen darf, dann durfte der Rasen nicht mehr bewässert werden und was kommt als nächstes? Man weiß es nicht. Das Cover als solches, sagt mir jetzt nicht unbedingt so super zu, aber es ist ok.

Alyssa ist ein ganz normales Mädchen, das in Kalifornien mit ihrer Familie und ihren Hund lebt. Eigentlich ist ihr Leben ganz normal. Die üblichen Schulprobleme, ein sehr komischer Nachbar, aber ansonsten ist alles ganz normal. Bis zu dem Tag, an dem kein Wasser mehr aus dem Wasserhahn kommt. Erst denkt die Familie, dass das Rohr kaputt ist. Doch als die ganze Nachbarschaft kein Wasser hat, wird ihnen bewusst, dass nicht alles stimmen kann. Zu spät begreifen sie, dass es wirklich kein Wasser mehr gibt und fahren zu einem Supermarkt. Aber dort ist schon reges Treiben und die Wasservorräte neigen sich dem Ende zu. Was soll Alyssas Familie nur tun?

Ich mag Dystopien sehr gerne. Normalerweise liest man eher sehr fiktionale Dystopien wie die Tribute von Panem, aber hier ist es anders. Wenn man diese Geschichte liest, dann wird man richtig in die Hanldung hineingezogen. Man macht sich Gedanken, wie man selbst damit umgehen würde. Ich hatte selbst das Bedürfnis, unglaublich viel Wasser zu horten und noch sorgsamer mit Wasser umzugehen, einfach weil es so schrecklich real ist. Man kann sich wirklich vorstellen, wie das Wasser durch den Klimawandel langsam kanpp wird und die Menschen durchdrehen. Erst kürzlich habe ich gelesen, dass in Australien das Wasser auch rationiert werden soll, wegen zu großer Dürre. Also gar nicht so unwahrscheinlich und deswegen umos bedrückender und realistisch.

Das Buch wird grundsätzlich aus mehrern Perspektiven geschrieben, dazwischen gibt es noch Sequenzen, in denen über Dinge außerhalb der Reichweite von Alyssa und ihren Freunden berichtet wird. Wie gehen andere Menschen mit dem Wassermangel um? Ich fand es interessant, dass neben Alyssa auch ihr nacher, ein Prepper dabei war. Also jemand, der sich auf ein Weltuntergangsszenario vorbereitet hat.

Mein Fazit
Ich fand diese Buch richtig spannend und packend. Ich habe es innerhalb eines Tages komplett weggelesen und war danach auch noch mega gepackt von dem Thema. Schade fand ich nur, dass es am Ende eher ein „Friede-Freude-Eierkuchen“-Happy End gab. Das hätte nicht unbedingt sein müssen. Zudem kam das Ende dann auch sehr schnell.

 

Eure Michelle

PS: Werbung, da Markennennung, aber unbezahlte Werbung, d.h. ich habe mir das Buch selbst gekauft und einfach rezensiert, weil ich es gerne wollte. 😉 Dementsprechend hat auch hier nichts außer meiner Meinung die Bewertung beeinflusst.

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Werbung, da Markennennung .
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