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[Blogtour] Adular: Schutt und Asche – Jamie L. Farley

7. März 2019

Steh für das ein, woran du glaubst!

Willkommen beim ersten Themenbeitrag zur Blogtour von »Adular«, dem neuen Sternchen am Sternenhimmel! Ich freue mich sehr, dass hierhergefunden habt.

Bevor ich ein wenig zu dem Thema »Steh für das ein, woran du glaubst« philosophiere, möchte ich ein paar Worte zu »Adular« verlieren.

»Adular« ist ein Buch, das nicht nur unterhält. Ich persönlich habe gemerkt, dass es sehr an die Moral der Menschen appelliert. Ihr werdet im Laufe der Blogtour ein paar Themenbeiträge sehen, die euch hoffentlich zum Denken anregen – oder auch nicht, weil ihr ihnen komplett zustimmt. »Adular« ist also so viel mehr als ein einfacher Dark-Fantasy-Roman. Und dafür liebe ich ihn. Deshalb möchte ich euch heute ein Thema ans Herz bringen, das mir persönlich ebenso wichtig ist wie dem Autor: »Steh für das ein, woran du glaubst.«

Das ist ein schöner Spruch, den man zwar schnell über die Lippen bringt, an den sich aber die wenigsten tatsächlich halten. Denn für etwas einzustehen bedeutet oft, dass man irgendwo Widerstand erzeugt. Bei seinem bisherigen Lebensstil oder bei anderen. Und diesen Widerstand auszuhalten ist nicht immer leicht. Menschen fühlen sich schnell angegriffen, wenn es um ihre Art zu leben geht. Wir sind bequem, uns zu ändern ist eine Herausforderung. Den Luxus, den wir genießen, wollen wir nicht verlieren.Aber das sollte uns nicht davon abhalten, den Mund aufzumachen.

Ich spreche aus Erfahrung. Es können Kleinigkeiten sein, für die man einstehen will. Zum Beispiel vegetarisch zu leben. Oder aber auch große Themen wie der Klimaschutz. Sicherlich fallen euch jetzt mindestens schon zwei Leute ein, die mit ihrer Meinung zu den beiden Themen immer wieder anecken – dabei ist es jetzt erst mal egal, ob sie dafür oder dagegen sind. Und das ist der Grund, warum mal viel zu selten den Mund aufmacht. Menschen sind soziale Wesen, es kümmert uns, was unser Rudel von uns denkt. Auch ich stehe viel zu selten für meine Überzeugung ein, rechtfertige mich sogar regelrecht dafür. Meine größte Überzeugung ist es, etwas gegen den Klimawandel und die Umweltverschmutzung zu tun. Die Tiere, die vom Aussterben bedroht sind, wieder in ihre natürlich Habitate zurückzuführen. Ich höre im Kopf jetzt schon Stimmen, die mich als Öko bezeichnen. Keine sehr schöne Bezeichnung für eine wirklich schöne und noble Überzeugung, aber wir machen uns einfach viel zu oft viel zu viel aus der Meinung anderer.

In »Adular« gibt es einen ganz wichtigen Punkt, den verschiedene Charaktere mit Überzeugung vertreten: Jeder sollte gleichberechtigt leben dürfen. Niemand ist schlechter als der andere, außer er verhält sich so. „Gut zu sein“ ist kein Geburtsrecht.

Und mal ganz vernünftig gedacht: Wenn die Leute nicht für das einstehen, von dem sie überzeugt sind, würde sich unser Leben nie nach unseren Regeln formen. Irgendwer nimmt immer die Zügel in die Hand für uns – und wer will schon, dass sein Leben von Fremden bestimmt wird? Wer den Mund nicht aufmacht, der kann auch nichts ändern. Es gibt nichts Schlimmeres, als sich im Nachhinein zu ärgern, es nicht wenigstens versucht zu haben.

Wann hast Du das letzte Mal mit Überzeugung für etwas eingestanden? Für was bist Du eingestanden?

Wenn du mir diese Frage beantwortest, hast du die Chance auf eins von zehn Taschenbüchern von Adular! Wenn das nicht ein Grund ist, den Mund aufzumachen 🙂

Eure Caro – die wirklich nicht gerne Öko genannt wird 😀


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Teilnahmebedingungen
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  1. hallo. Wann Jan ich das letzte mal für was ein gestanden. Das kommt eigentlich öfter vor als man denkt, wenn ich so genau darüber nachdenke. Ich habe mich erst kürzlich zum Beispiel von Leuten abgewandt, von denen ich gest überzeugt war, dass es meine Freknde sind, doch ein Ereigniss hat mir die Augen geöffnet und ich habe mich, trotz einiger Nachrichten nicht von meiner Überzeugung abbringen lassen.

  2. Hallo!
    Bei mir war es z.b. als meine Kinder noch Babys waren, durften sie bis zum 2 Lebensjahr kein Zucker essen….. da wurde ich auch immer wieder komisch angeguckt oder mir wurde oft gesagt, nun stell dich nicht so an lass sie doch mal am eis lecken! NEIN, es sind meine Kinder und meine Entscheidungen!
    Ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber finde das Bsp. ziemlich passend
    Lieben Gruss

  3. Huhu.das ist keine leichte Frage.
    Es kommt ja auch immer darauf an für was man Ein steht.
    Es gibt so viele Menschen, die einfache Dinge nicht tun. Dann werde ich blöde angeguckt und zweifelnd „Was du liest?“ „Was du glaubst an Gott?“
    Ja tue ich und stehe dazu, aber langweilig bin ich noch lange nicht.

    LG Manu

  4. Hi, das ist wirklich ne sehr gute Frage. Ich würde mal sagen ich bin dafür eingestanden, das ich Buchhändler werden möchte. Ich bin gerade in einer Maßnahme vom Arbeitsamt, und alle möglichen Leute sagen mir das meine Vorstellung des Berufes nicht realistisch ist und es nicht funktionieren wird. Aber das ist mir egal, ich gehe meinen Weg und sollte es nicht klappen, dann ist es eben so. Aber wenigstens hab ich es versucht.

  5. Hallo und guten Tag,

    Danke für den Start der Blogtour . Interessantes Thema.

    1.)Wir in unserer Kleinstadt haben ein Krankenhaus, leider wurde es vom einem Klinikum aufgekauft und auf Wirtschaftlichkeit geprüft….was leider zur Folge hatte, dass es nun wie in anderen Teilen von Bayern einfach geschlossen werden soll…dagegen war ich schon auf 2 Demos…..leider bis jetzt ohne Erfolg …aber ich hoffe weiter…

    2.) da ich in Franken/Bayern leben gibt es bei uns Volksentscheide/Bürgerbegehren und da ging es letztens um den Schutz der Bienen/Natur, dass die Politiker wirklich dazu verpflichtet werden etwas dazu zu tun. ….dafür habe ich unterschieben.

    3.) Bürgerbegehren gegen weitere Ansiedlung von Gewerbeanlagen in Nähe eines Naturgebietes…Flächenfrass..usw. auch in meiner Stadt.
    auch dagegen bin ich mit meiner Unterschrift.

    LG….Karin..

  6. Also eingestanden bin ich für mich selbst.
    Es geht dabei um Alkohol. Ich bin schon lange trocken.
    Manchmal wird mir noch alkoholfreies angeboten. Auch das lehne ich ab. Viele verstehen das nicht und sind gekränkt.
    Aber ich sage auch dazu: NEIN

  7. Hallo,
    Zuletzt für was eingestanden bin ich bei meinem Job. Mir wurde ein neuer Vertrag vorgelegt, der so nicht besprochen war. Dann war ich mal ganz mutig und habe für mich selbst eingestanden und habe auch bekommen, was ich wollte die Erleichterung war aber riesengroß war ganz schön nervös. Aber es hat geklappt
    Lieben Dank für den tollen Beitrag und viele Grüße
    Kerstin

  8. Puh eine sehr gute Frage und ich finde sie sehr schwierig zu beantworten. So richtig aus Überzeugung stehe ich dafür ein, dass die Welt nicht so zu müllt und das meine Umgebung sauber bleibt. Es ist schon erschreckend wie manche Menschen mit der Natur umgehe und ich versuche da immer ein gutes Vorbild für andere zu sein und sie auch vom recyceln und auch weniger Plastik zu überzeugen. Aber auch Toleranz – vorallem Ausländern gegenüber – ist mir total wichtig und ich versuche da immer sehr sachlich meine Meinung zu vertreten

  9. Hallo,
    ich stehe regelmäßig dafür ein den Leuten die Augen zu öffnen, welchen Schaden die Werbung verursacht. In erster Linie geht es um das Frauenbild, welches propagiert wird und das sich zwar alle Jahrzehnte ändert, aber stets auf dasselbe hinaus läuft: Frauen dürfen nicht sie selbst sein, alles, was natürlich ist, ist schlecht. Härchen auf den Beinen: schlecht. Kein voluminöses Haar: schlecht. Fältchen um die Augen: schlecht. Bäuchlein: schlecht. Langweilige Unterwäsche: schlecht. Stattdessen sollen die Frauen (unbequeme) Kleidung, Kosmetika, Diätprodukte etc kaufen, um einem Bild gerecht zu werden, welches es so gar nicht gibt, welches überzogen und unnatürlich ist. Bei Männern zielt die Werbung dann auf den Konsum von Statussymbolen auf, welche Erfolg und Macht symbolisieren sollen.
    Noch schlimmer sind dann die Menschen, welche andere versuchen niederzumachen, die sich dem Konsumirrsinn nicht beugen.
    Darauf kann ich nicht häufig genug aufmerksam machen.
    LG Christina P. / La Tina (Facebook)

  10. Eine sehr schöne Frage, das regt wirklich zum Nachdenken an. Ich würde sagen, wofür ich bisher wirklich eingestanden habe, ist meine Einstellung zum Thema Haustiere. Ich bin mit vielen verschiedenen Tieren aufgewachsen und habe auch jetzt zwei kleine Meerschweinchen zu Hause. Aber fast keines dieser Tiere war gekauft. Beinahe alle waren Fundierte, aus dem Tierheim oder andere Notfall-Abgaben. Ich finde man sollte sich sehr gut überlegen, was für ein Aufwand ein Haustier ist und auch Tieren aus dem Heim eine zweite Chance geben. Sie werden es euch danken!

  11. Huhu um ehrlich zu sein, wirklich eingestanden bin ich bisher noch nicht für etwas – zumindest nicht in der Art

    aber danke für die chance ♥

  12. Für was…….
    Eigentlich stetig Umgang kleinen Schritten. Sei es ein Lächeln und ein liebes Wort an die ältere Dame die etwas länger an der Kasse braucht und andere meckern . Sortieren des Mülls , selbstverständlich. Viele Kleinigkeiten , die für mich und (zum Glück) für meine Töchter selbstverständlich sind , aber bei vielen nur dumme Blicke hervor rufen. Wie heißt es so schön …… Steter Tropfen höhlt den Stein. Wirklich diskutiert habe ich erst vor Kurzem: 2 Jungs haben einem älteren Pärchen geholfen und das hielten welche wohl für einen Überfall und haben die Jungs bedroht o.O …… Für die Jungs ist Hilfe selbstverständlich wie für mich ….. Und so wird das gedankt o.O Gute Manieren beiJugendlichen finde ich lobenswert….. Und das müsste ich tatsächlich verteidigen , weil argumentiert wurde: wenn die Alten nicht alleine klarkommen , sollen sie nicht die Jugend ausnutzen sondern in ein Heim ……

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