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[Rezensionsexemplar] Die Weltportale 2 – B. E. Pfeiffer

21. Februar 2019

Der zweite Band der Weltportale knüpft an die Ereignisse des ersten Bands an. Im Zentrum stehen Eleonora und ihre Freunde, die zwar den ersten Schlag des Schattens verhindern konnten, sich jetzt aber einer neuen Gefahr ausgesetzt sehen. Da es sich hierbei um eine Folgerezension handelt, können Spoiler zum ersten Band vorhanden sein. Die Rezension zu Band 1 findet ihr hier.

Die Weltportale 2 – B. E. Pfeiffer

Taschenbuch: ca. 512 Seiten
Verlag: Sternensand Verlag
VT: 22. Februar 2019
Sprache: Deutsch
Preis: 6,99 € (ebook)/16,95 € (Taschenbuch)

 

Der Klappentext

Auch nach dem Sieg über den Schatten findet Eleonora keine Ruhe. In ihren Träumen begegnet sie einer mysteriösen Frau, die sie vor etwas zu warnen versucht. Als auch noch die Magie zu erlöschen droht, besteht kein Zweifel mehr: Der Schatten ist nicht besiegt, sondern lauert auf seine Chance, seinem Gefängnis zu entfliehen. Nur die Lunara können den Verlust der Magie abwenden. Doch dieses mysteriöse Volk versteckt sich in den Tiefen des Meeres, verborgen vor den Augen der Menschen. Wird es Eleonora und ihren Freunden dennoch gelingen, sie zu finden, bevor es zu spät ist?

 

Die Charaktere

Eleonora – Im Vergleich zu Band 1 wirkt sie auf mich hier doch etwas reifer. Menschen wachsen ja bekanntlich an ihren Aufgaben. In dem zweiten Teil der Weltportale dominiert ihr Zwiespalt zwischen Aestus und Lucius, aber auch ihre Zweifel an sich selbst, denn der Schatten ist erneut in ihrem Kopf präsent. Sie ist eine angenehme Protagonistin, die sehr weich wirkt. Sie ist harmoniebedürftig, sensibel und gerecht. Gütig, fait, aber eben nicht komplett perfekt. Und das macht sie greifbar.

 

Meine Meinung

Zunächst ein großes Lob an die Autorin. Es ist bemerkenswert, wie wandlungsfähig sie ist. Die Weltportale zeichnen sich für mich durch den grandiosen High-Fantasy-Schreibstil aus, den Bettina hier an den Tag legt. Es ist einfach ein ganz großer Lesegenuss dadurch.

Generell ist die Erzählung sehr malerisch gestaltet. Wir bekommen wichtige Details erklärt, aber auch scheinbar unwichtige, die in meinem Kopf allerdings das Kopfkino perfekt und rund machen.

Die Charaktere sind eine Freude. Alte und neue Gesichter, neue Gesichter, die ich sehr mag, und welche, die mir etwas suspekt waren/sind. Das Zusammenspiel ist aber sehr gelungen und auch wenn ich mich frage, wann Cerim seinen großen Auftritt bekommt, bin ich sicher, dass er seinen Zweck erfüllt, indem er Daphne erdet.

Storytechnisch bewegen sich die Weltportale 2 auf der Suche nach den Lunara, dem Volk, das sich lange schon zurückgezogen hat. Die erste Hälfte der Geschichte passiert recht wenig, gelegentliche Ereignisse mal ausgenommen. Aber der Schatten kann ja auch schlecht kurz nach dem ersten Schlag direkt wieder volle Power haben. Leider fand ich Eleonoras Hin und Her zwischen Aestus und Lucius gelegentlich etwas ermüdend, aber Fans von Dreiecksgeschichten kommen hier voll auf ihre Kosten. #TeamAestus

Sobald es dann auf die Reise zu den Lunara ging, hatte B. E. Pfeiffer mich völlig gefangen. Ich merke kurz an, dass Hektor mein Liebling unter den Neuen ist 😉

Das Ende dagegen lässt mein Herz bluten. Cliffhangeralarm 🙁

Die Weltportale 2 können also wieder durch einen herausragenden und einmaligen Schreibstil betören. Es ist emotional, tragisch und einfach nur fantastisch. Eleonora ist eine Heldin, die viel Mut und Kraft beweisen, aber auch Leid und Zweifel ertragen muss.

Eure Caro

 

Danke an den Sternensand Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
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Werbung, da Markennennung und es ein kostenloses Rezensionsexemplar ist.
Bilder und Klappentext wurden vom Verlag bereitgestellt.

 

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