Fantasyepos

[Rezensionsexemplar] Herr der sieben Königreiche: Tausend Wunder und ein Tropfen Ghulspucke – Sylvia Rieß

2. August 2018

eBook: 228 Seiten
Verlag:
Selpublished by Sylvia Rieß
VT:
Mai 2018
Sprache: 
Deutsch
Preis Print/eBook:
9,99 €/2,99€

 

 

Der Klappentext:

Bevor die Welt gerettet werden kann, muss sie ja erstmal kaputtgehen.

Bevor die Welt gerettet werden kann, muss sie ja erstmal kaputtgehen. Zitara Zaylandra, Voodoodienstleistungen aller Art, – Verzaubern, Verbannen, Entfluchen; oder das jeweilige Gegenteil davon -, lebt abgeschieden und getrennt von ihrem Zwergenclan in der Einöde Dramuriens nahe der Berge der Verdammnis. Die Hütte, in der schon ihre Großmutter dem Zaubergeschäft nachging, ist nur einen Steinwurf entfernt von der berüchtigten Grotte der Tausend Wunder. Der Alltag hier ist eher dröge, bis eines Nachts der gnomische Möchtegern-Meisterdieb Maljosh mit einem plüschigen Problem vor ihrer Tür steht. Sie soll seinen Hamstergefährten Ambros von einem dunklen Fluch heilen, bevor das bemitleidenswerte Wesen sich den letzten Rest seiner Seele aus dem Leib hustet. – Im wahrsten Sinne des Wortes! Um dafür die sieben Zutaten der Macht zu beschaffen, müssen sie wohl oder übel hinab in die tiefsten Teile der Grotte, aus denen noch kein Abenteurer lebend zurückgekehrt ist. Doch mit Zitaras grenzenloser Selbstüberschätzung und Maljoshs linken Händen kann eigentlich gar nichts schiefgehen …

Die Charaktere:

Zitara – ist wirklich ein witziger Charakter. Sie ist sehr taff, sarkastisch und wahnsinnig mutig. Mit ihr sollte man sich nicht anlegen, denn die Chance den kürzeren zu ziehen ist wirklich wahnsinnig groß.vDes Weiteren ist sie auf schräge und manchmal auch etwas schwarze Art sehr humorvoll und sorgt für das ein oder andere Grinsen beim Lesen.

Maljosh – ist ein kauziger Kerl, den man einfach ins Herz schließen muss. Er ist wahnsinnig liebevoll und fürsorglich, aber auch trampelig und manchmal etwas schusselig. Ein toller Charakter, der die ganze Story auflockert und einen schönen Kontrast zu Zitara bietet.

Lyrion – ist anfangs schwer einzuschätzen, entwickelt sich aber zu einem wirklich charmanten Charakter mit Herz und einer großen Portion Tapferkeit.

Meine Meinung:

Zugegeben, das Cover ist nicht so ganz mein Fall, da es für mich etwas zu duster ist und ich den Schriftzug auch nicht so schön finde. Trotzdem passt er aber wirklich sehr gut zum Buch und spiegelt den Inhalt wieder.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich angenehm flüssig und sehr bildlich, was man vor allem an den Beschreibungen der verschiedenen Wesen und Kreaturen feststellen kann. Er ist einerseits sehr spannend, aber andererseits meiner Meinung nach auch etwas unrhythmisch. Ich kann es schwer beschreiben, aber manchmal erschien mir eine Szene einen kleinen Tick zu langatmig, während die andere etwas zu fix vorbei war. Dies erfolgte zwar nicht in extremer oder permanenter Form, aber ein oder zweimal bin ich trotzdem drüber gestolpert.

Grundsätzlich gefällt mir die Geschichte um die Helden, sowie die Ausarbeitung der diversen Wesen ausgesprochen gut. Das Abenteuer war für mich nachvollziehbar und wirklich gut gestaltet. Außerdem bin ich gespannt, wie dies Buch als Einstieg in eine ganze Reihe dient, da man es meiner Meinung nach auch super als Einzelwerk lesen könnte.  Des Weiteren finde ich es schön, dass nicht jedes Buch immer eine Liebesgeschichte beinhalten muss. „Tausend Wunder und ein Tropfen Ghulspucke“ hat dies zum Einen nicht nötig und macht es zum Anderen auch zu einer willkommenen Abwechslung nach den ganzen Liebesromanen und Romantasy-Büchern.

Schlussendlich vergebe ich 4 von 5 Sterne und bin wirklich auf die Fortsetzungen gespannt.

Eure Ariane

Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung
Bilder und Klappentext wurden von der Autorin bereitgestellt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.