[Blogtour: Station #2] Der Dämon von Naruel – Weltvorstellung

[Blogtour: Station #2] Der Dämon von Naruel – Weltvorstellung 

Hallo, ihr Lieben!

Herzlich willkommen zur zweiten Station unserer Blogtour. Gestern konntet ihr ja schon bei Bookster das Buch kennenlernen.

Heute
wird bei mir die dazugehörige Welt präsentiert. Ich habe mir das Thema
ausgesucht, weil ich persönlich immer unglaublich fasziniert davon bin,
was Autoren sich so vorstellen. Wie sie die Umgebung, in der ihre
Charaktere leben, gestalten und welche Widrigkeiten sie sich für ihre
Lieblinge ausdenken.

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Die teilnehmenden Blogs findet ihr hier:

Tag 1 Buchvorstellung: http://bookster-blog.weebly.com/
Tag 5 Schöpfungsmythos: http://buecherleser.com/
Tag 6 Der Berg der Elemente Psychotest:http://buecherfunke.de/
Tag 7 Vorabrezension zu Teil 3: http://yviskleinewunderwelt.blogspot.de/

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Ein erster Überblick

Naruel ist
eine dem europäischen Mittelalter ähnliche Fantasiewelt mit teils eigens
kreierter Fauna und Flora. Sie besteht aus den unabhängigen, südlichen Ländern,
dem großen Königreich Galgalim, dem Vulkanland Rohtark, den östlichen Sümpfen
und weiteren kleinen Ländern und Inselgruppen. Im Norden findet man die eisigen
Sturminseln, im Süden die tropische Laomo-Inselgruppe.
Der
Kontinent Naruel wird durch das von Nordwesten nach Südosten verlaufende
Oreeagebirge getrennt und spaltet so den Süden vom wirtschaftlich höher
entwickelten Norden ab.
Einflussreichstes
Land ist das Königreich Galgalim. Es wird seit Generationen von einem
Königshaus regiert, dessen Sitz sich in Faveata, der Hauptstadt des Landes
befindet.

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Die Länder 


Der Süden
Alles
südlich des Oreeagebirges wird als „die südlichen Länder“ zusammengefasst. Da
es hier keine festen Ländergrenzen oder Herrscher gibt und die
Bevölkerungsdichte ziemlich gering ist, leben die einzelnen Städte und Dörfer
autark und in Frieden. Einzig das „Land der Rah“ im Südwesten, lässt ungern
Fremde auf ihren Boden. Yuma-Sen und Saimenla sind die reichsten Städte.
Erstere wegen des erfolgreichen Tuchhandels an der Südküste und Letztere weil
sie den fruchtbarsten Landesteil, die Nasranebene, kontrolliert. Händler aus
dem Süden sind in Galgalim und den Östlichen Sümpfen gern gesehene Gäste, da
sie Güter wie Baumwolle, Seide, Gewürze oder tropische Früchte importieren.

Die Laomo
Inselgruppe
Hier
herrscht Aquasiox, König der Amphimen, mit seinen Brüdern und Schwestern. Er
verteidigt seine Inselgruppe massiv gegen Versuche der Menschen, von der Küste
überzusetzen. Oft gerät er in Streit mit Schiffen aus Yuma-Sen, weil sie die
Korallenriffe vor Laomo zerstören. Die Amphimen betreiben mit anderen Ländern
keinen Handel und bleiben lieber unter sich. Nur sehr selten dulden sie Piraten
aus Rohtark.

Die
Östlichen Sümpfe
Hier ist die
Bevölkerungsdichte noch geringer als im Süden, da es kaum fruchtbares Land oder
andere Rohstoffe außer Torf und seltene Arzneipflanzen gibt. Nur an der Grenze
zum Königreich Galgalim haben Menschen das Gebiet besiedelt. Die Östlichen
Sümpfe werden zum Teil von Galgalim kontrolliert und unterstützt, sind aber so
gesehen ein eigener Landesteil, der sich im Kriegsfall mit Galgalim verbünden
würde. Um vom Süden in den Norden (oder andersherum) zu reisen, ohne das
Oreeagebirge oder die Sumpflandschaft zu überqueren, gibt es nur eine schmale
Stelle zwischen Grenzhall und Freiwall, wo hohe Wegzölle erhoben werden. Die
Östlichen Sümpfe geben diese Zölle an Galgalim ab und werden dafür vom
Königreich unterstützt und geduldet.
Galgalim
Das
Königreich Galgalim kontrolliert die größte Landmasse nördlich des
Oreeagebirges. Es grenzt sowohl an das Oreeagebirge, als auch ans Nordmeer und
kann sich damit mit fast allen notwendigen Gütern selbstversorgen. Die
Hauptstadt Faveata ist durch den Abbau von Leuchtsteinen sehr reich geworden
und wurde schließlich zum Sitz des Königs ernannt. Einzig mit dem Land Rohtark,
nordöstlich der Landesgrenze, herrschte immer ein angespanntes Verhältnis, da
die Menschen aus Rohtark häufig Bauern und Fischer am Grenzfluss Hierion
überfallen. In der Geschichte Galgalims gab es bereits zahlreiche Kriege und
Waffenstillstände unter diesen Parteien. Zurzeit herrscht ein
Waffenstillstandsabkommen.

Rohtark
Dieses
Küsten- und Berggebiet im Nordosten Naruels ist durch Vulkanasche zwar sehr
fruchtbar, aber durch die häufigen Ausbrüche zu unbeständig, als dass
Landwirtschaft möglich wäre. Die Menschen haben sich auf den Fischfang und das
Wildern an den Grenzen zu Galgalim spezialisiert. Oft gibt es Übergriffe auf
das große Königreich, in letzter Zeit aber keinen offenen Krieg, da Rohtark die
militärische Stärke Galgalims zu sehr fürchtet. Die Felsbärenbucht ist ein
berühmter Zufluchtsort für Schmugglern und Piraten, die von hier aus rund um
den Kontinent segeln. Man sagt den Menschen aus Rohtark nach, dass sie sehr zäh
und ausdauernd sind.
Die
Sturminseln
Ganz im
Norden von Naruel liegen die Sturminseln. Ein raues Land im kalten Nordmeer.
Sie betreiben sowohl mit Galgalim, als auch mit Rohtark und Händlern aus dem
Süden Handel, da sie keinem Land angehören und ähnlich wie der Süden völlig
frei leben.
Das
Numar-Ödland
Eine
Steinwüste, die weder Flüsse, noch fruchtbaren Boden besitzt. Hier lebt niemand
und will auch niemand leben.

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Glaube und Religion

Die Menschen
in Naruel glauben an ein polytheistische Religion und verehren ihre
unsichtbaren Gottheiten mit Schreinen, Opfergaben oder indem sie in Tempeln
beten. Einige Menschen glauben auch an fleischgewordene Götter, die auf Naruel
wandeln, aber generell sind sich alle Völker einig, dass eine Unzahl von
Göttern ihre Welt erschaffen hat.
Der
Schöpfungsmythos besagt, dass die Götter einst Naruel aus dem Meer hoben und es
zunächst nur mit drei Rassen bevölkerten: den Drachen, den Cyralen und den
Seejungfern. Später erschufen sie Menschen, welche die drei anderen Rassen
verdrängten.
Mehr dazu im Schöpfungsmythos → Station 5
Schöpfungsmythos – Wie alles begann

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Wirtschaft im Norden und Süden

Insgesamt
betrachtet ist der Norden Naruels höher entwickelt als der Süden, was nicht
zuletzt am funktionierenden Wirtschafts- und Handelssystem des Nordens liegt.
Der König von Faveata herrscht über neun Abgesandte, die wiederum neun große
Städte des nördlichen Königreiches regieren. Die Städte betreiben untereinander
Handel und werden so immer mit notwendigen Gütern versorgt. In der Mitte dieses
Wirtschaftszentrums liegt Faveata, an das sämtliche Steuereinnahmen der neun
Abgesandten gehen.
 
Im Süden
sind die Händler und Kaufleute unabhängiger. Die fruchtbare Nasranebene
produziert das größte Nahrungsangebot in Naruel, von dort werden viele Güter in
den Osten transportiert. Oft versorgen sich die kleineren Dörfer selbst mit dem
Nötigsten, durch Viehhaltung oder Gemüseanbau. Gänzlich vom Handel
abgeschnitten sind die tropischen Regenwälder, wohingegen die südlichen
Küstengebiete über Seewege handeln.
Bezahlt wird
in Naruel mit Kupfer-, Silber- oder Goldmünzen mit unterschiedlicher oder
keiner Prägung. Der Tauschhandel bei dem Ware gegen Ware getauscht wird, wird
allerdings auch akzeptiert.

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Zeitrechnung
und Kalender

Das Jahr in
Naruel besteht aus 12 Monaten á 28 Tage. Es beginnt mit der ersten schmalen
Sichel im Frühling und endet mit dem zwölften Neumond.
Die Jahre zu
zählen begannen die Menschen an dem Tag, als der Große Dämon Cragorin aus
Naruel verschwand. Seither sind 2068 Jahre vergangen.
 

 


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Festtage in Galgalim

Neujahr(Frühlingsbeginn):
An diesem
Tag säen die Bauern zum ersten Mal Saat auf ihre Felder. Man sagt,
wird dieser Tag ein guter, wird auch der Rest des Jahres gut. Widerfährt einem
an diesem Tag Schlechtes, so wird das folgende Jahr ein unglückliches sein.

Sommersonnenwende(im
vierten Mond- Zyklus):
Mit einem
großen Fest ehren die Menschen den Sonnengott am längsten Tag des Jahres. Man
sagt, wenn ein Kind an diesem Tag geboren wird, wird es viel Glück im Leben
haben.
Erntefest(Vollmond
im achten Mond-Zyklus):
An diesem
Tag holen die Bauern die letzte Ernte von den Feldern. Mit einem Fest wird
allen Göttern für die Ernte gehuldigt.

Wintersonnenwende(zehnter
Mond-Zyklus):
Wie auch im
Sommer feiern die Menschen ein Fest, an diesem kürzesten aller Tage ehren sie
den Mondgott. Man sagt, wenn ein Kind an diesem Tag geboren wird, wird es
niemals krank.

Letzter Tag
des Jahres: 
Man erzählt,
dass sich an diesem Tag, die Welt der Lebenden und die der Toten berühren. Man
berichtet von Stimmen, die den Toten gehören, Geistererscheinungen und
ähnlichem Spuk. Kaum jemand wagt es in der Nacht einen Fuß vor die Tür zu
setzen.

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Flora und Fauna

In Naruel
tauchen ein paar bekannte Fabelwesen, wie zum Beispiel Greife, auf, aber auch
viele Eigenkreationen. Der frühmorgens schreiende Schnatterhüpfer und die
fledermausähnlichen Snarks sind nur einige Beispiele der Tierwelt. Ebenso
findet man in Naruel neben Eichen und Pinien auch Pflanzen wie die festen
Ranakstauden oder Rotes Moos, aus dessen Blättern man eine amphetaminähnliche
Droge herstellen kann.
Neben den Tieren tauchen in Naruel auch Rassen auf, die eine
eigene Kultur entwickelt haben. Mehr Informationen dazu gibt es morgen auf:

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Der Beitrag wurde mir von Janine zur Verfügung gestellt, ebenso wie die fantastischen Bilder. Meinen Respekt und Dank dafür, liebe Janine!

Meine Rezensionen zu den ersten beiden Teilen von „Der Dämon von Naruel“ findet ihr in der Übersicht. Ich hoffe, wir können euch durch die Blogtour dieses High Fantasy Epos ein bisschen schmackhaft machen 😉

Eure Caro