[Werbung] Ich bin nicht der Tod – Stella C. Lynn

[Werbung] Ich bin nicht der Tod – Stella C. Lynn

Ich bin nicht der Tod ist eine paranormal Romance Geschichte von Stella C Lynn, die vorher schon drei andere Geschichten veröffentlicht hat.

Broschiert: 224 Seiten

 

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
(1. Auflage: 14. Dezember 2015)

 

Sprache: Deutsch

 

ISBN: 1519789017

 

Preis Taschnbuch: 8,89 €

Preis eBook: 3,49 €


Der Inhalt
Als Emma im zarten Alter von fünf Jahren hinter ihrem Elternhaus in einem
Bach zu ertrinken droht, rettet sie unverhofft ein Fremder, der ihr von nun an
im Abstand von mehreren Jahren immer wieder begegnet, ohne dass sie jemals mehr
über ihn erfährt. Aufgrund einiger unliebsamer Vorfälle findet sie sich mit 25
auf der Couch einer Psychologin wieder, deren Urteil über ihr weiteres Leben
entscheiden wird. Emma beschließt, den Fremden, in dem sie die Lösung all ihrer
Probleme sieht, zu suchen und findet in ihm eine Liebe, die unvergleichbar
stark ist, sodass der Sinn ihres Daseins neue Dimensionen annimmt. Doch die
Wahrheit, die sich hinter ihm verbirgt, ist furchtbarer als der Tod und
mächtiger als das Leben. Emma muss das Unfassbare annehmen und eine
Entscheidung treffen, um vollendete Liebe und Sinnhaftigkeit in ihrer Existenz
zu erlangen.
Die Charaktere
Emma – Als unsere Protagonistin steht sie mit ihren Gefühlen und
Gedanken im Fokus des Geschehens. Emma
hatte eine schwere Kindheit, von der man direkt zu Beginn des Romans
erzählt bekommt. Durch ihren Beinahetod lernt sie Amon kennen. Genauer gesagt
rettet er sie. Und irgendwie landet sie durch ihn auf der Couch von Julia,
ihrer Psychologin. Ich muss sagen, dass Emma mir als Hauptcharakter ziemliches
Kopfzerbrechen bereitet hat. Am Anfang habe ich sie durchaus ernst genommen und
sie als stark und gefestigt empfunden. Zum Schluss hin jedoch habe ich mir
immer mehr Sorgen um sie gemacht. Sie ist dickköpfig … und furchtbar einsam.
Amon – Er ist ziemlich schwer zu charakterisieren, weil er so wenig
greifbar ist. Weil man so wenig über ihn kennen lernt. Das Einzige, das ich mit
Sicherheit weiß ist, dass er für Emma alles tun würde. Zumindest alles, was er
tun kann. So finde ich seine Ausflüchte und seine Handlungen zwar immer
nachvollziehbar, aber an Emmas Stelle wäre ich auch irgendwann verrückt
geworden.
Caro – Sie ist Emmas beste Freundin. Ihr Verhalten kann ich sehr gut
nachvollziehen. Sie ist eine starke, junge Frau. Und wahnsinnig treu. Sie
glaubt Emma all ihre seltsamen Geschichten, ohne sie deswegen direkt zu
verurteilen. Auch wenn sie sich Sorgen um Emmas Zustand macht, sie steht ihr
zur Seite. So gut wie sie eben kann.
Meine Meinung
Meine Reaktion, nachdem ich die letzte Seite gelesen habe: Ein tiefes
Durchatmen und „Wow“. Mehr konnte ich in dem Moment nicht sagen. Ehrlich
gesagt, hätte ich nicht gedacht, dass mich das Buch so fesselt.
Zunächst zu Stellas Schreibstil. Zu Beginn fand ich ihn noch etwas
holprig. Aber ich habe mich immer mehr daran gewöhnen können und hatte zum
Schluss das Gefühl, dass es mich mehr an Jane Austen Romane erinnert, als an
die moderne Literatur des 21. Jahrhunderts. Das ist nicht unbedingt schlecht,
wirkt aber zu Beginn etwas verwirrend. Wie gesagt, mit der Zeit konnte ich mich
immer mehr darauf einlassen und fand es zum Schluss eigentlich eher romantisch.
Die Geschichte ist sehr detailliert geschrieben. Im Prinzip läuft man
neben Emma her und erlebt alles, was sie auch erlebt. Auch wenn mir manche
Sachen unwichtig erschienen, für Emma waren sie eben wichtig. Der Fokus auf
ihre Arbeit war für sie wichtig. Das war das, was sie am Leben gehalten hat.
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie ich mit dem Ende der Geschichte
umgehen soll. Es ist toll, auf seine eigene Weise. Das steht außer Frage. Aber
es wirft meine Gedanken gerade ziemlich durcheinander, ob Amon nur für Emma
real war, oder ob er tatsächlich existiert. Wie dem auch sei, es ist schön,
wenn ein Buch noch lange in meinem Kopf herumspukt und mich mit Fragen
überschüttet. Das ist dir wirklich gelungen, liebe Stella.
Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass „Ich bin nicht der Tod“ kein
Buch für Actionliebhaber ist. Es ist ein Buch für melancholische Tage. Tage,
die ihr im Bett verbringen wollt und euch mit schwierigen Themen
auseinandersetzen wollt.
LiebeStella, für diese traurige und trotzdem schöne Geschichte, die
leider etwas schleppend am Anfang war, gebe ich dir gerne 4 von 5 Sternen.  Das Ende war fantastisch, aber es ist eben
nur etwas für geduldige Leser (was ich ja bin). Ach … und es war wirklich
seltsam seinen eigenen Namen in einem Buch zu lesen. Vor allem, weil Caro mir
so ähnlich im Verhalten war 😀
Eure Caro
Werbung, da Markennennung und es ein kostenloses Rezensionsexemplar ist.
Cover und Klappentext wurden vom Verlag/ Autorin bereitgestellt.